exklusiver chocolade-genuss

Die Geschichte des Unternehmens

1890 - Die Gründung

Der aus Belgien stammende Chocolatier Joseph Emile Hachez ist Gründer des gleichnamigen Unternehmens und Stammvater einer weitverzweigten Familie erlesener Chocolade- und Pralinen-Kreationen.

Die Bremer HACHEZ Chocolade GmbH & Co. KG wurde am 1. Juli 1890 in einer Zeit gegründet, als in Bremen gerade die ersten Straßenbahnen fuhren und das Zeitalter der Industrialisierung begann.

1910-1953 - Der Macher

Der Bremer Kaufmann Otto Friedrich Hasse bestimmte zunächst als Partner von J.E. Hachez und später als alleiniger Inhaber der Firma wesentlich die Grundwerte und das Erscheinungsbild von HACHEZ.

Sein kompromissloses Qualitätsbekenntnis sowie seine feinfühlige Kreativität festigten die herausragende Stellung der HACHEZ Produkte und Packungen.

Otto Hasse ist auch der Erfinder des 1923 entstandenen HACHEZ Klassikers HACHEZ Braune Blätter.

1952-1953 - Der Verkauf und der Neubeginn

Im Verlauf des II. Weltkrieges wurde der Betrieb in der Bremer Neustadt fast völlig zerstört. Die Mittel für einen Neubeginn waren nicht vorhanden.

Deshalb wurde das Unternehmen verkauft, um den Wiederaufbau zu ermöglichen und die Produktionen der edlen Chocoladen fortzuführen.

Für den Neubeginn wurde umfassend investiert und es wurde das Produktionsgelände durch eine Reihe von Gebäuden arrondiert.

1990 - Die neuen Manager

Im Jahre 1990 trat der Bremer Kaufmann Hasso G. Nauck als Geschäftsführer in die Firma ein.

Er hatte zuvor in internationalen Unternehmen Erfahrung gesammelt und nun die Perspektiven des Mittelstandes über eine weitere Karriere in den ebenso einengenden wie unpersönlichen Strukturen der Großkonzerne gestellt.

Ebenso erging es seinem Freund Wolf Kropp-Büttner, der als sein Stellvertreter zwei Jahre später in die Geschäftsführung eintrat.

Im Sommer 2000 übernahmen die beiden sämtliche Anteile. Damit war HACHEZ nicht nur wieder bremisch, sondern kehrte auch zu den eigenen familiären Wurzeln zurück: Otto Hasse, der Erfinder der Braunen Blätter, war der Großvater von Hasso G. Nauck.

2012 - Die Übernahme

Per 1. Januar 2012 hat die Firma TOMS Gruppen A/S mit Sitz in Ballerup, Dänemark alle Geschäftsanteile an HACHEZ übernommen. www.toms.dk

2015 - 125 Jahre Leidenschaft für Chocolade

Gegründet in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs und des technischen Fortschritts entwickelte sich die Chocoladenmarke HACHEZ nach soliden kaufmännischen Grundsätzen fort und steht nunmehr seit 125 Jahren für höchste Qualität.

2017 - HACHEZ erfindet den HACHEZ Taste Navigator

Außergewöhnlicher Geschmack hat viele Aspekte. Aber sie folgen nur einem Ziel: maximalen Genuss zu erreichen. HACHEZ führt ab September 2017 den HACHEZ Taste Navigator® ein – finde auch du Dein Genussprofil.

Häufig gestellte Fragen

Die in unserem Haus verwendete Schreibweise „Chocolade“ hat sich im Laufe der Zeit durchgesetzt. Es handelt sich um eine Verbindung aus dem deutschen Wort „Schokolade“ und dem französischen Begriff „Chocolat“. 

Die Schreibweise stammt von dem aus Belgien stammenden Joseph Emile Hachez, dem Gründer der Bremer HACHEZ Chocolade GmbH & Co. KG.

HACHEZ verwendet keine gentechnisch veränderten Rohstoffe. Das gilt auch für das in unserer Produktion verwendete Rapslecithine. Grundsätzlich liegt der Lecithine-Anteil in unseren Produkten unter 0,3%. Das ist im Verhältnis zu vielen anderen Schokoladen-Anbietern sehr wenig.

Mit einer EU-Richtlinie – die Zugabe von Fremdfetten betreffend – ist zwar das „Reinheitsgebot der Deutschen Kakaoverordnung“ zu Fall gekommen, aber bei HACHEZ kommt nur der Einsatz von Kakaobutter in Betracht. Fremdfette – also andere Fette als Kakaobutter, die zwar billiger, aber weniger gehaltvoll sind – haben bei HACHEZ keine Chance.

HACHEZ-Chocoladen beinhalten nur die Zutaten, die in der Zutatenliste auf der Packungsrückseite angegeben sind. Die Sortimentsvielfalt an Chocoladen und Pralinés wird jedoch trotz der verschiedenen Rezepturen auf identischen Anlagen hergestellt, die selbstverständlich immer wieder gründlich gereinigt werden. 

Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass Spuren (weniger als 0,1%) von Rohstoffen mit allergenem Potenzial (am häufigsten Nuss- und Milchbestandteile sowie Gluten) in Produkte gelangen, obwohl diese Bestandteile in der Rezeptur nicht enthalten sind. 

Um Verbraucher keinem Risiko auszusetzen, wird auf allen Packungen im Zusammenhang mit der Zutatenliste ein Allergiker Hinweis berücksichtigt.

Leider hat HACHEZ keine diätetischen Produkte in seinem Sortiment. Zu Chocoladen mit hohen Kakao-Anteilen sollte der Arzt oder die Diätberatung befragt werden.

Aufgrund falscher Lagerung (z.B. Temperaturschwankungen oder Gerüche) können sich Qualität, Geschmack und Aussehen der Chocolade verändern. Durch Wärme kann sich die Chocolade verformen oder es können Risse bei Pralinés entstehen, durch die die Füllung ausläuft oder austrocknet. Ein häufiger Fall ist der sogenannte „Fettreif“. 

Der Fettreif wird auf der Oberfläche als weißer Film sichtbar und entsteht, wenn durch Wärmeeinflüsse die in der Chocolade enthaltene Kakaobutter schmilzt und an die Oberfläche wandert. Vom Fettreif wird also lediglich das Aussehen der Chocolade beeinträchtigt, nicht aber deren Geschmack oder Qualität. 

Optimale Lagerbedingungen für Chocolade und Pralinés sind eine trockene Umgebung und Temperaturen zwischen 14°C und 18°C. Temperaturen über 24°C sollten genauso vermieden werden wie eine Lagerung unter 5°C.

In bestimmten Pralinen, wie z.B. dem Rum-Sahne-Trüffel, sind bestimmte Alkoholsorten thematisch verankert, was aus dem Titel klar hervorgeht. Hier ist ein höherer Alkoholanteil enthalten. Darüber hinaus tauchen in Zutatenlisten verschiedener Produkte geringe Alkoholanteile auf, die zur Konservierung der Füllung dienen.  

Dies ist eine Methode, die auch von vielen anderen Schokolade-Herstellern in gleicher Weise angewandt wird. Garantiert alkoholfrei sind alle Massiv-Chocolade-Artikel, sofern auf der Packung kein Alkohol deklariert ist. Außerdem gibt es weitere Einzelartikel und Pralinenmischungen die ausschließlich aus Produkten ohne Alkohol bestehen.

Es ist bekannt, dass Kadmium zwangsläufig im Edelkakao enthalten ist, da dieses Schwermetall in den Böden Südamerikas vorkommt und von den Kakaopflanzen aufgenommen wird. HACHEZ möchte wie bisher ausschließlich natürliche Rohstoffe einsetzen. Daher finden sich Spuren von Kadmium auch in unseren Chocoladen.

Das Bundesinstitut für Risikobewertung hat Richtlinien festgelegt, an die sich HACHEZ uneingeschränkt hält. Die Überprüfung erfolgt über neutrale Institute. Im Rahmen einer gesunden, ausgewogenen und vollwertigen Ernährung können Sie daher ohne Bedenken alle HACHEZ Bitter-Chocoladen genießen. 

Übrigens finden sich weitaus größere Mengen Kadmium in bestimmten Waldpilzen, Spinat, Sellerie und auch in Leinsamen.

HACHEZ
Qualitätsgarantie

Schon 1890 entdeckte Joseph E. Hachez das Geheimnis vollkommener Chocoladen-Qualität.

Dabei werden Ausgesuchte Edelkakaos aus Südamerika chargenweise im Kugelröster geröstet, sorgfältig conchiert und unter Verwendung natürlicher Zutaten weiter verarbeitet.

Das Ergebnis sind Chocoladen von Meisterhand.

Das Chocoladenmuseum in Hamburg

Gehen Sie gemeinsam mit unseren Experten auf eine Genuss-Reise in die Welt der Chocoladen. Dabei sind alle Sinne gefragt und Probieren ist ausdrücklich erwünscht!

Umweltschutz und Nachhaltigkeit

Um unsere hohen Qualitätsansprüche langfristig halten zu können, ist uns eine nachhaltige Erzeugung aller Rohstoffe besonders wichtig.

  • In unseren Lieferantenbeziehungen geht unsere Verantwortung über die Gewährung fairer Preise hinaus: Wir fordern, daß allgemeingültige soziale Standards eingehalten, bzw. dort verbessert werden, wo sie noch nicht ein wünschenswertes Niveau erreicht haben.

  • Wir lehnen Kinderarbeit, sowie Unterdrückung und Ausbeutung von Kindern ab. Innerhalb der gegebenen länderspezifischen Situationen sollen alle Möglichkeiten zur Verbesserung der schulischen, sozialen und medizinischen Vorsorge unterstützt werden.

  • Wir beziehen keinerlei Kakao aus der Elfenbeinküste, dem Land, in dem das Problem der Kinderarbeit besonders ausgeprägt vorkommt.

  • Wir setzen uns für einen umweltverträglichen und nachhaltigen Anbau von Rohstoffen ein.

  • Um in den genannten Zielsetzungen effizient zu sein, unterstützen wir ausdrücklich den Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI), sowie die angeschlossenen internationalen Organisationen bei deren CSR-Projekten, weil es sich bei den betreffenden Themen nicht um exclusive Themen unseres Hauses handelt, sondern um eine Grundsatzproblematik.

Um den hohen Stellenwert des Umweltschutzes in unserem Unternehmen gerecht zu werden, haben wir viele Einzelmaßnahmen innerhalb unseres Betriebes realisiert:

  • Alle Rohstoffe werden aus regenerierbaren Quellen generiert.

  • Unser Verpackungsmaterial ist vollends recyclebar.

  • Unsere Mülltrennung wird bereits seit 1997 anhand eines Abfallhandbuches vorgenommen und dokumentiert. Es erfolgt eine wissenschaftliche Projektbetreuung seitens der Hochschule Bremerhaven.

  • Biologisch verwertbare Abfallstoffe (wie z.B. Kakaoschalen) werden der alternativen Energiegewinnung zugeführt.

  • Es sind umfängliche Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauches (z.B. Gasbrennwertkessel, etc.) installiert.

  • Die Abwärme bei der Drucklufterzeugung wird konsequent über Wärmetauscher zum Aufheizen des Brauchwassers genutzt.

  • U.a. durch einen Wechsel von Wasser- auf Luftkühlung wird eine Einsparung von ca. 1,3 Mio. kW/h erreicht und dadurch der CO2 Ausstoß um mehr als 840 t pro Jahr reduziert.

  • Den Wasserverbrauch haben wir um über 40% und fast 10.000 m3 pro Jahr reduziert.

  • Unser gezieltes Lastmanagement beim Strom hat die Bereitstellung von unnötigen Stromreserveleistungen abbauen können.

Diese Maßnahmen werden weiter fortgesetzt und laufend durch weitergehende Ziele für die Zukunft ergänzt. Dabei werden alle Mitarbeiter aufs Engste mit eingebunden.

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